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Jürgen Reuß

Neue Ortsteile stellen das halbe Bewerberfeld - Leserbrief an die OTZ

Herr Voigt zitiert Maik Kowalleck zum wiederholten Male mit der Aussage: „... die solide Haushaltslage der Stadt Saalfeld“ sei „auch auf die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat zurückzuführen“. Das kann Man(n) so sehen – oder aber die gesellschaftliche Realität zur Kenntnis nehmen: Nach der Krise ist vor der Krise.

Die Älteren unter uns erinnern sich z.B. an die Kürzung der Zuschüsse zu Schülerspeisung, Jugendarbeit und die Straßenreinigungsgebühr. In seiner Schulzeit dürfte der ubiquitäre Landtagsabgeordnete von den zyklischen Krisen der kapitalistischen Wirtschaft gehört haben?

Fatal auch die Realitätsverweigerung in Sachen Rettungsleitstelle: Die Herren Dr. Kania und Kowalleck haben uns, freundlich ausgedrückt, während des Bürgermeisterwahlkampfes hinter die Fichte geführt, denn der CDU-Landrat des Saale-Orla-Kreises hatte Saalfeld den Stuhl bereits unmissverständlich vor die Tür gestellt. Ein zukunftsfähiges Konzept habe ich von beiden noch nicht wahrgenommen.

Ich gehe bei jedem Kandidaten für den Stadtrat davon aus, dass er/sie sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Einwohner/innen einsetzen wird. Ob Herr Dr. Kania sein zu erwartendes Mandat als Stadtrat vielleicht doch annimmt???