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Hubert Krawczyk

Die Kreistagsfraktion informiert

In ihrer Juni-Sitzung hatte die Kreistagsfraktion DIE LINKE Landrat Marko Wolfram zu Gast. Zu Beginn gratulierte Fraktionsvorsitzender Hubert Krawczyk ZASO-Verbandsrat Sascha Krüger zu dessen Wahl zum Stellvertreter des Verbandsratsvorsitzenden. Die Fraktionsmitglieder Franziska Kölbl, Rita Müller, Frank Persike und Klaus Biedermann sowie weitere interessierte Anwesende aus Saalfeld, Rudolstadt und Uhlstädt-Kirchhasel nutzten danach die Gelegenheit zum Gedankenaustausch über die Arbeit des Kreistages und um aus erster Hand Informationen und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Der Landrat betonte, er müsse angesichts des politischen Kräfteverhältnisses im Kreistag ständig darum bemüht sein, zur Verwirklichung von Vorhaben für Mehrheiten über die Fraktionsgrenzen hinweg zu werben. Dabei werde keine Fraktion ausgegrenzt. Im Mit- und Gegeneinander der Fraktionen seien aber auch gelegentlich Profilierungsversuche zu bemerken, die nicht immer einen sachlich begründeten Hintergrund haben.

Die Fragen der Anwesenden bezogen sich hauptsächlich auf die Finanzierung der gewichtigen Zukunftspläne und laufenden Projekte landkreiseigener Gesellschaften. Solche Brocken wie ein neues Bettenhaus in den Thüringen Kliniken und die Vollendung der Theater-Sanierung mittels Neubau des Zuschauersaals sind, so der Landrat, selbstverständlich nur mit Hilfe maximal möglicher Landesförderung zu stemmen. Entscheidungen dazu sind noch nicht gefallen. Anwesende bedauerten, dass es nach dem wohl unvermeidbaren Rückzieher des Bildungszentrums Saalfeld bisher leider nicht gelungen ist, eine realistische Perspektive zur Wiederbelebung des Kinderdorfs Dittrichshütte zu entwickeln.

Verwundert zeigte sich eine Teilnehmerin, wie man angesichts der zersplitterten Schulträgerschaft zwischen Landkreis, Saalfeld, Rudolstadt und Privaten überhaupt zu einer sinnvollen Schulnetzplanung kommen könne. Das wird funktionieren, antwortete der Landrat, zur Zeit werden im Landratsamt die Stellungnahmen der Schulkonferenzen zu den sie jeweils betreffenden Vorschlägen des Planentwurfs entgegengenommen. Zum Ende erinnerte die Rudolstädter Stadträtin Simone Post daran, dass ja auch noch der Bau der Linkenmühlenbrücke anstünde. Der Landrat meinte, mit der ersten Brücke (in Obernitz) hätte es doch schon mal gut geklappt, bei der nächsten aber müsse der Saale-Orla-Kreis voll mitziehen. Ob und wie die große Schwester gebaut wird, steht auf der Grundlage der dann vorliegenden Planung im zweiten Halbjahr an.

Hubert Krawczyk
Vorsitzender Fraktion DIE LINKE
Kreistag Saalfeld-Rudolstadt