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Antifaschismus auf linksjugend ['solid]-Art

Antifaschismus auf linksjugend ['solid]-Art

Fast jeder Vierte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt wählte die AfD zur Kreistagswahl. Man könnte meinen, eine neue Volkspartei entsteht. Dass dies ein Trugschluss ist fällt auf, wenn man ihr Wahlprogramm liest: Ausgrenzung von „Nicht-Deutschen“, Abschottung gegen alles außerhalb von Deutschland und Amnesie bezüglich des dritten Reiches, drei Dinge, die eher an eine rechtsextreme Partei erinnern als an eine Volkspartei. Dass die AfD dies auch ist, bestätigte 2018 bereits das Landgericht in Gießen. Doch was bedeutet das konkret? Es heißt, dass jetzt zehn Faschisten, beziehungsweise Menschen, die kein Problem haben, mit Faschisten in einer Partei zu sein, im Kreistag sitzen. Die einzige Möglichkeit, diese erschütternde Erscheinung zu überwinden, ist starke Sachpolitik. Die demokratischen Parteien müssen beweisen, dass sie es schaffen, die Sorgen der Bürger wirklich ernst zu nehmen und ganz wichtig: keinen Fußbreit der AfD. Jeder Antrag der AfD ist ein Antrag, gestellt von Holocaust-Relativierern, jede Stimme, die einem solchen Antrag zustimmt, ist eine Stimme, die menschenverachtende Meinungen unterstützt.

Deswegen fordern wir als linksjugend ['solid] Saalfeld-Rudolstadt alle Parlamentarier mit einem Gewissen auf: Macht keine gemeinsame Sache mit der AfD! Bildet keine gemeinsamen Fraktionen und vor allem, stimmt keinem einzigen ihrer Anträge zu, egal wie sehr er euch in den Kram passt, denn selbst die beste Sache wird mit dem falschen Mittel zum Verbrechen an Demokratie und Menschlichkeit!

An alle politisch interessierte und das Grundgesetz respektierende Bürger richten wir die Bitte: Zeigt klare Kante! Lasst euch auf Gegendemos zur AfD sehen! Bildet Banden, widersprecht ihren widersinnigen Aussagen, wo und wann auch immer ihr sie hört, und werdet nicht müde, gegen rechts zu stehen! Wir wissen: „Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“, um mit Kurt Tucholsky zu schließen.