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Pressemitteilung

Energie muss wieder bezahlbar sein!

Unter diesem Titel machte die Energiekampagne der LINKEN. Thüringen am 25. Mai Station in Rudolstadt. Daniel Starost, stellvertretender Landesvorsitzender, und Ralph Lenkert, umwelt-, energie- und klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE., machten die Position ihrer Partei in der aktuellen Krise deutlich.

So fand Daniel Starost: „Es ist ein Unding, dass die Ampel in Berlin bei ihrem viel zu kleinen Entlastungspaket die Rentnerinnen und Rentner, die Solo-Selbständigen und die Studierenden hinten runterfallen lässt – als wären diese nicht auch auf Mobilität und eine warme Wohnung angewiesen.“

Ralph Lenkert ergänzt dazu: „Wir als LINKE sagen: jede und jeder braucht genügend Geld fürs Heizen und die Fahrten auf Arbeit, zu Ärzten oder Angehörigen. Wir fordern für jeden Haushalt 125 € monatlich, plus 50 € für jede weitere im Haushalt lebende Person, denn Familien haben einen höheren Verbrauch als Singlehaushalte. Daneben wollen wir die Pendlerpauschale zu einem Mobilitätsgeld weiterentwickeln, so dass auch Menschen mit geringen Einkommen und solche, die lieber Bus oder Fahrrad nutzen, davon profitieren. Wir schlagen dafür einkommensunabhängig 10 Cent pro Entfernungskilometer vor.“

Auf die Frage nach der Gegenfinanzierung antwortet Starost: „Wir wollen die milliardenhohen Zusatzgewinne der Energiekonzerne wie Shell, BP, ExxonMobil oder Total besteuern, die sie zurzeit machen.“

Dem fügt Lenkert abschließend hinzu: „Parallel fordern wir die Bundesregierung auf, bis nächstes Jahr ein Konzept für eine Energiepreisaufsicht vorzulegen, damit Energiepreise anhand ihrer realen Kosten gedeckelt werden können.“

DIE LINKE. Presseerklärungen

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