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Hubert Krawczyk

Auf der Titelseite der OTZ

Nie hätte ich gedacht, mit einem in der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes DIE LINKE gestellten Antrag auf die Titelseite der OTZ zu kommen. Allerdings wurde im redaktionellen Beitrag nur auf den Antrag als solchen und dessen Ablehnung verwiesen. Ich hatte in der Versammlung natürlich auch die Gründe für meinen Antrag erläutert, die ich an dieser Stelle darlegen möchte.

Nie hätte ich gedacht, mit einem in der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes DIE LINKE gestellten Antrag auf die Titelseite der OTZ zu kommen. Allerdings wurde im redaktionellen Beitrag nur auf den Antrag als solchen und dessen Ablehnung verwiesen. Ich hatte in der Versammlung natürlich auch die Gründe für meinen Antrag erläutert, die ich an dieser Stelle darlegen möchte.

Worum ging es? Im Programm des Stadtverbandes DIE LINKE. Rudolstadt für die Stadtratswahlen steht geschrieben „Wir wollen zu einer abgestimmten nachhaltigen Regionalentwicklung im Städtedreieck am Saalebogen beitragen und bekennen uns deutlich zur Eigenständigkeit Rudolstadts.“ Ich hatte (erfolglos) beantragt, den zweiten Halbsatz zu streichen, weil er in einem Programm für die neue Wahlperiode ohne Sinn ist. Es geht in den kommenden fünf Jahren um eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Partnern des Städtedreiecks und keineswegs um eine Städtefusion. Warum sollte dann DIE LINKE die bestehende Eigenständigkeit Rudolstadts extra betonen? Gegenüber den Partnern ist das nicht fein.

Zudem ist in diesem Jahr Rudolstadt um die Stadt Remda-Teichel größer geworden. Zum Stadtgebiet Rudolstadts gehört nun ein beträchtlicher Teil ländlichen Raumes mit vielen Ortsteilen. Was für eine „Eigenständigkeit Rudolstadts“ ist denn dann überhaupt gemeint? Den Dazugekommenen muss eine solche Betonung wie eine Abgrenzung vorkommen. Auch unter diesem Aspekt ist für mich der betreffende Halbsatz im Wahlprogramm entbehrlich.