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Manfred Pätzold

Bericht des Schatzmeisters – gehalten auf der Gesamtmitgliederversammlung in Bad Blankenburg am 23.06.2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Sympathisanten,    

auch wenn auf der Tagesordnung „Bericht des Schatzmeisters“ steht, wird das kein ausführlicher Bericht mit vielen Zahlen, sondern nur ein kurzer Abriss über unsere finanzielle Situation angesichts der in der nächsten Zeit anstehenden Herausforderungen. Da ist in erster Linie die erste Phase der Kommunalwahlen zu nennen, die Wahl neuer Bürgermeister in einer Reihe von Kommunen in unserem Kreis. Für unsere Partei war ursprünglich nur klar, dass wir in Bad Blankenburg wieder mit einem Kandidaten antreten werden. Daher konzentrierten wir unsere finanzielle Planung lediglich hierauf. Als dann bekannt wurde, dass wir auch in Rudolstadt eine Bewerberin aus unseren Reihen für das Bürgermeisteramt haben werden, wurde unsere Planung natürlich sofort angepasst. Der Kreisvorstand beschloss einen Nachtragshaushalt, der weitere 3.000 € für die Wahlen aus den von uns über Jahre angesparten Mitteln zur Verfügung stellte. Die Abrechnung der Kosten dafür ergab schließlich Ausgaben unseres Kreisverbandes von 4.296 €. Bei insgesamt geplanten 4.200 € ist das nahezu eine Punktlandung. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass insbesondere aus den beiden betroffenen Städten noch etwas mehr als die für diesen Zweck benannten Spenden in Höhe von 550 € zusammengekommen wären, dies auch nur von wenigen Genossinnen und Genossen.

Das Spendenaufkommen insgesamt liegt derzeit seit Jahresbeginn bei 2.835 €. Da liegen wir entsprechend unserer Planung durchaus im Soll. Ich hoffe, ich kann das zum Ende des Jahres auch noch sagen. Dabei ist ein ganzer Teil der Spenden für konkrete Projekte oder bei bestimmten Anlässen erfolgt. Für den Anstoß beispielsweise sind bisher 170 € gespendet worden, für die neugegründete [´solid]-Gruppe 50 €. Zu den Wahlen hatte ich bereits etwas gesagt. Aus Anlass der Frauentagsveranstaltung in Saalfeld kamen Spenden von 430 € und unser Stand am 1. Mai erbrachte 340 €.

Bei den Mitgliedsbeiträgen haben wir bisher Einnahmen von 18.232 €, wovon ja, wie bekannt, 80 % an den Landesverband abgeführt werden, bei den Beiträgen zur Europäischen Linken liegen wir derzeit bei 1.274 €, die vollständig weitergeleitet werden. Zu den Beiträgen ist zu sagen, dass ein großer Teil unserer Mitglieder diese pünktlich und sicher auch in der laut Satzung vorgesehenen Höhe entrichtet. Einige wenige gibt es jedoch, die wiederholt an diese Pflicht erinnert werden müssen. Der SEPA-Lastschrifteinzug, den schon der weitaus größte Teil unserer Mitglieder nutzt, ist da sicher eine große Hilfe (vorausgesetzt natürlich, das Konto ist gedeckt und es gibt auch keine anderen Gründe für Rücklastschriften). Was die Beitragshöhe betrifft – es gibt ja für mich keine Möglichkeit, dies bei den einzelnen Genossen zu überprüfen. Entsprechend kann ich immer wieder nur an jeden Einzelnen appellieren, dass wir uns diesbezüglich selbst überprüfen (insbesondere dann, wenn sich die finanziellen Verhältnisse ändern) und dass wir solidarisch mit denen sind, die Beitragsehrlichkeit schon immer praktizieren.

Ein weiteres Kapitel, dass ich seit Beginn meiner Schatzmeistertätigkeit vor inzwischen schon acht Jahren immer wieder ansprechen muss, ist die Frage der Mandatsträgerbeiträge. In diesem Jahr haben wir bisher 1.835 € eingenommen, dies aber lediglich von 8 Personen. Bei ca. 50 Mandatsträgern in den Kommunen und im Kreis sowie in diversen Aufsichts- und Verwaltungsräten haben wir da mit Sicherheit noch erhebliche Reserven.

Unsere derzeit verfügbaren Mittel liegen bei ca. 14.000 €. Da wird mancher sagen, die genannte Kritik ist „Jammern auf hohem Niveau“. Aber ich erinnere daran, dass das Jahr 2019 wieder ein „Superwahljahr“ wird. Die zweite Runde der Kommunalwahlen (Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreistag), Europawahlen und als Höhepunkt die Landtagswahlen, bei denen wir versuchen wollen, der von unserer Partei angeführten Landesregierung eine zweite Legislaturperiode zu ermöglichen – das alles erfordert eine Vielzahl von Aktivitäten, die nicht zuletzt auch erhebliche finanzielle Belastungen mit sich bringen werden. Daher gilt es, neben den schon genannten angesparten Mitteln weiteres finanzielles Potenzial zu erschließen. Ich bin mir sicher, liebe Genossinnen und Genossen, liebe Sympathisanten, ich kann da wie in der Vergangenheit wieder auf Euch zählen.