19. Dezember 2017 R.K.

Beratung des Kreisvorstands – Dezember 2017

Der Kreisvorstand traf sich am 11.12.2017 zu seiner zweiten Beratung nach der Vorstandswahl. An der Beratung haben acht der zehn Vorstandsmitglieder teilgenommen. Im Verlauf der Sitzung bedauerte der Vorsitzende an mancher Stelle, dass die Vorsitzenden der Stadtverbände von Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg der Einladung nicht gefolgt waren und auch keine Vertreter geschickt hatten. Die Vorsitzenden der Stadtverbände sollten sich direkt über die Arbeit des Kreisvorstandes bei dessen Sitzungen informieren, denn  es erschwere die gemeinsame Arbeit sehr, wenn die Verbindung Kreisvorstand und Stadtverbände nicht funktioniere bzw. die Weitergabe von Informationen verzögert wird.

Die Kreisvorstandsmitglieder setzten sich mit der Frage auseinander, ob der Kreisvorstand eine Geschäftsordnung benötigt. Mehrheitlich, bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung, wurde dem Antrag des Kreisvorsitzenden gefolgt und beschlossen, dass der Kreisvorstand eine Geschäftsordnung benötigt, um seine Arbeit vernünftig zu organisieren. Die inhaltliche Ausgestaltung derselben obliegt dem Vorsitzenden, so der zweite Teil des Beschlusses.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete Hubert Krawczyk über die Arbeit der Kreistagsfraktion. Unter anderem informierte er den Kreisvorstand über seine Kandidatur zum Fraktionsvorsitzenden und Karsten Treffurth berichtet über die Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses des Kreistages mit Staatssekretärin Gabi Ohler am 15. November.
In der Debatte machte Rainer deutlich, dass, egal aus welcher Richtung man das Thema beleuchtet, der Freistaat Thüringen einen ungedeckten Bedarf an Lehrern hat, der 2025 bei etwa 5.000 liegen wird und dass das zahlenmäßige Lehrer-Schüler-Verhältnis das schlechteste in Deutschland ist. Wir haben zu viele Lehrer im System, die der eigentlichen Lehr-Tätigkeit nicht nachgehen, ist der Kreisvorsitzende überzeugt.

Hubert Krawczyk informierte dann noch über die kommende Kreistagssitzung, die sich u.a. mit dem Haushalt des Landkreises beschäftigen wird, der dieses Jahr pünktlich und vor allem ausgeglichen vorgelegt wurde. Der designierte Vorsitzende der Kreistagsfraktion geht von einer Zustimmung zum Haushalt durch den Kreistag aus.

Auf Antrag Huberts sprach sich der Kreisvorstand für eine lockere Organisation näherer Kontakte zum Kreisverband DIE LINKE. Trier-Saarburg aus. Dazu wird Hubert Absprachen für den Kreisvorstand zu einem Besuch der Trierer Genoss_innen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt treffen. Huberte lernte den Partner-Landkreis Trier-Saarburg bei Veranstaltungen des Kreistages Saalfeld-Rudolstadt in Trier kennengelernt und knüpfte dort erste Kontakt zu unseren Trierer Genoss_innen, die sich mehr als nur diese sporadischen Kontakte zu unserem Kreisverband wünschen.

Im Kreisvorstand wurden zudem die Geschäftsverteilung und die Haushaltsthemen des Kreisverbandes aufgerufen. Aus den verschiedensten Gründen wurden diese zur Entscheidung in die Januar-Beratung verschoben.

Die nächste Beratung des Kreisvorstandes findet am Dienstag, dem 16.01.2018, ab 15.30 Uhr im Wahlkreisbüro in Bad Blankenburg statt und ist parteiöffentlich.