14. November 2017

Anschlusslösung für Photovoltaikanlagen notwendig

„Die neue Bundesregierung muss für eine Marktbelebung den EEG-Rahmen neu setzen“, sagt Steffen Harzer, energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion, mit Blick auf die erneuerbaren Energien und den Abschluss der Sondierungsverhandlungen in Berlin. „Gerade während der UN-Klimakonferenz in Bonn wäre das ein Zeichen für den ernst gemeinten Versuch der Bundesregierung, die Klimaziele für die Bundesrepublik doch noch bis 2020 zu erreichen.“

Dafür müssten der Einspeisevorrang, der Anschlusszwang und die über zwanzig Jahre garantierte Vergütung bei Photovoltaikanlagen beibehalten werden. Dies sei so lange notwendig, „wie eine Refinanzierung der Anlagen auch durch kleine und private Akteure am Strommarkt nicht möglich ist“, so Harzer weiter. Daher unterstütze er den Plan des Solar Clusters Baden-Württemberg, der u.a. eine Anschlusslösung für PV-Anlagen, deren Einspeisevergütungen ab 2021 auslaufen, fordert. „Das ist wichtig, damit nicht zahlreiche Solaranlagen mit Ablauf der Förderung vom Netz gehen“, sagt der Abgeordnete und unterstreicht die Notwendigkeit eines beschleunigten Ausstiegs aus der fossilen Energiegewinnung.