30. November 2016

Zunehmend schwierigere Situation für Hartz-IV-Empfänger

Über den stabilen Arbeitsmarkt in Thüringen und die vergleichsweise geringe Arbeitslosigkeit freut sich Ina Leukefeld und verweist auf die aktuellen Zahlen der Landesarbeitsagentur. „Thüringen steht im Ländervergleich stabil an der ostdeutschen Spitze sowie bundesweit noch vor den westdeutschen Ländern Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bremen und dem Saarland."

„Erfreulich ist ebenfalls, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Jahresvergleich um 3.100 auf nunmehr 25.900 gesunken ist, trotz eines Anstiegs von arbeitslos gemeldeten ausländischen Arbeitnehmern. Das ist auch ein Ergebnis der intensiven arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten der Thüringer Landesregierung“, so die Arbeitsmarktpolitikerin der Linksfraktion.   

Ina Leukefeld macht jedoch aufmerksam, dass die finanzielle Situation für Hartz-IV-Empfänger immer schlechter wird und sich fast jeder dritte Arbeitslose Dinge des täglichen Lebens nicht mehr leisten kann. „Die Zahl ist ansteigend. Hinzu kommt, dass mit der Änderung des SGB II die bisher möglichen kleinen Darlehen an Bedürftige in schwierigen Situationen auf 100 Euro begrenzt wurden, die im nächsten Monat wieder vom Arbeitslosengeld II einbehalten werden.
Das bringt viele Betroffene zur Verzweiflung, wie am Runden Tisch der Sozialen Verantwortung erneut zum Ausdruck gebracht wurde.“

Die Fraktion DIE LINKE unterstützt deshalb die Initiative von Erwerbslosengruppen, die zu Aktionen aufrufen unter dem Motto „Heißer Tee gegen soziale Kälte!“ am 16. Dezember in verschiedenen Städten Thüringens, so in Suhl und Gera. „Herz statt Hetze! Nicht ausgrenzen, sondern solidarisieren und Hilfe leisten!  Das sollen unsere Botschaften nicht nur in der Adventszeit sein“, betont die Abgeordnete der Linksfraktion. 

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/zunehmend-schwierigere-situation-fuer-hartz-iv-empfaenger/