28. November 2014

Solidarischer Umgang mit allen HIV-Infizierten und an AIDS Erkrankten

„AIDS und HIV werden heute kaum noch als gesellschaftliches Problem wahrgenommen. Dabei schützen sich Menschen oftmals nicht, weil sie die Gefahr einer Infektion unterschätzen oder AIDS einfach vergessen haben", warnt Karola Stange, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den bevorstehenden Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember.

Bei Prävention und Aufklärung dürfe es daher keinesfalls Einschränkungen geben. „Vielmehr sind neue Anstrengungen und Initiativen erforderlich, um aufzuklären. Mit der Schaffung einer Antidiskriminierungsstelle, wie im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag festgeschrieben, sind wir auf dem richtigen Weg. Ich bin optimistisch, dass damit eine gute Anlaufstelle für die Beseitigung von Diskriminierungen errichtet wird“, so Frau Stange weiter.

Die Abgeordnete verweist darauf, dass zwei Drittel der Betroffenen im Beruf stehen. Wird ihre chronische Erkrankung bekannt, droht ihnen immer wieder Stigmatisierung und Isolation. „HIV-Infizierte und an AIDS Erkrankte benötigen unsere Solidarität. Sie haben Anspruch auf gleiche Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft und des Alltagslebens. Immer noch bestehende Diskriminierungen und Vorurteile müssen schnellstens und vollständig beseitigt werden“, fordert die Politikerin abschließend.

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/solidarischer-umgang-mit-allen-hiv-infizierten-und-an-aids-erkrankten/