30. November 2011

Keine Kürzungen bei AIDS-Hilfe-Projekten zulassen!

„Die HIV-Prävention verstärken und Betroffene unterstützen bedeutet, keine Kürzungen bei AIDS-Hilfe-Projekten zuzulassen“, erklärt Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind HIV-Neuinfektionen leicht rückläufig. „Trotzdem kann es keine Entwarnung geben“, so Karola Stange weiter.

In den letzten Jahren habe HIV bzw. Aids an gesellschaftlicher Aufmerksamkeit verloren. Damit stünden auch Unterstützungsangebote auf der Kippe. „Präventives Verhalten muss wieder gestärkt werden“, fordert die Linksfraktionärin. Obwohl die Bedrohung durch Aids hoch ist, sei sich dessen kaum noch jemand bewusst. „Dies wirkt sich auf Denken und Handeln aus: Die Menschen schützen sich nicht, weil sie die Gefahr einer Infektion unterschätzen und Aids einfach vergessen haben“, konstatiert Stange.

„Daher ist es so wichtig, die erfolgreiche Selbsthilfe und die Prävention, insbesondere die Aidshilfen, weiter auszubauen. Eine Kürzung der Haushaltsmittel in diesem Bereich würde schwerwiegende Folgen haben“, so Karola Stange abschließend.

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/keine-kuerzungen-bei-aids-hilfe-projekten-zulassen/