31. Oktober 2011

Gerechter Mindestlohn ist Gebot der Stunde

Als einen „Schritt in die richtige Richtung“ wertet Ina Leukefeld, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die Kehrtwende der CDU beim Thema Mindestlohn.

Allerdings sei es „vollkommen inakzeptabel“, dass sich der Mindestlohn am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren soll und außerdem durch verschiedene Mindestlohn-Höhen die Ost- und Westspaltung weiter fortbestehen soll.
„Das ist in zweierlei Hinsicht diskriminierend! Zum einen haben Menschen in den neuen Bundesländern das Recht auf gleichen Lohn und zum anderen wäre das in Rede stehende Mindestlohnniveau so gering, dass man den Niedriglohnsektor eher zementiert als wirksam gegen ihn anzugehen. Vom Lohn müssen die Beschäftigten würdevoll leben können“, unterstreicht Frau Leukefeld.
Die Abgeordnete weist darauf hin, dass durch Löhne auf unterstem Niveau schließlich auch Armutsrenten im Alter zementiert würden. „Armut trotz Arbeit und später Almosen im Alter - das kann nicht das Ziel einer verantwortungsbewussten Politik sein“, fügt Frau Leukefeld hinzu. Die Arbeitsmarktexpertin erneuert im Namen ihrer Fraktion die Forderung nach einem flächendeckenden, existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro je Stunde.

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/gerechter-mindestlohn-ist-gebot-der-stunde/