28. April 2012

Erfolgreicher Sport braucht verlässliche Finanzierung

Nach der heute stattgefundenen Tagung des Hauptausschusses des Thüringer Landessportbundes erklärt der Landesvorsitzende der Thüringer LINKEN und sportpolitische Sprecher der  Landtagsfraktion, Knut Korschewsky:

"Anstatt sich nur mit den Wettkampf-Erfolgen zu schmücken, müsste die Landesregierung endlich für eine langfristige und verlässliche Finanzierung des Sports in Thüringen sorgen."

Nachdem es in den vergangenen 20 Jahren immer wieder in Verhandlungen gelungen ist, den Erfolg des Thüringer Sports durch eine angemessene finanzielle Grundlage zu sichern, entscheide nun der Thüringer Finanzminister nach Gutsherrenart, so Korschewsky. "Nicht genug, dass die Finanzierung des Sports im Thüringer Glücksspielgesetz  erst gar nicht mehr geregelt wird, jetzt sollen möglichst auch noch die hauptamtlichen Trainer von erfolgreichen Winter- und Sommersportlern wohl noch während der Olympischen Sommerspiele in London gekündigt werden", erklärt der LINKE-Abgeordnete.

„Diesem unverantwortlichen Handeln des Finanzministers muss dringend Einhalt geboten werden“, so der Linkspolitiker. Sollte sich der Finanzminister durchsetzen,  schade das nicht nur einer weiteren erfolgreichen Entwicklung des Sportes, sondern auch dem Standort Thüringen im Allgemeinen.

Korschewsky fordert die Ministerpräsidentin Lieberknecht,  die selber gerne vom Sportland Thüringen spricht, auf,  dieses Thema zur Chefsache zu erklären und ein Machtwort gegenüber dem Finanzminister zu sprechen.

Abschließend kündigt Korschewsky an,  dass seine Fraktion in der kommenden Woche das Thema Trainerfinanzierungen in einem Dringlichkeitsantrag thematisieren wird.
„Ich gehe davon aus, dass die weitere erfolgreiche Entwicklung des Sportes allen Fraktionen des Thüringer Landtages eine Herzensangelegenheit ist“, so Korschewsky mit Blick auf die notwendige Einordnung auf die Tagesordnung des anstehenden Plenums.

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/erfolgreicher-sport-braucht-verlaessliche-finanzierung/