30. August 2012

Bodo Ramelow: Thüringen braucht einen Masterplan für die Energiewende

Dass sich der Wirtschaftsminister dafür einsetzt, dass es in Thüringen künftig deutlich mehr Energiegenossenschaften geben soll, wird von der Landtagsfraktion der LINKEN ausdrücklich begrüßt. „Wo aber ist der Masterplan für eine Energiewende in Thüringen?“, fragt der Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow und fordert eine zusammenhängende Konzeption, bei der Energiegenossenschaften ein Bestandteil von mehreren notwendigen Faktoren sind.
Bei der noch ausstehenden Gesamtplanung gehe es um eine Mischung aus allen Energieformen, um den Einschluss sämtlicher Strom- und Speichertechnologien, so Ramelow weiter. Dazu gehöre die Rekommunalisierung des Stromnetzes und Umwandlung in eine Thüringer Energiegesellschaft ebenso wie die Herausbildung eines Pools von Energiegenossenschaften, die auch durch die LINKE nach Kräften gefördert werden. So habe sich erst kürzlich unter maßgeblicher Beteiligung von engagierten Mitgliedern der LINKEN die Solidarische Energiegenossenschaft Thüringen e.G. „SOLide“ gegründet. Energiewende und bürgerschaftliches Engagement gehen damit Hand in Hand, betont der Fraktionsvorsitzende.

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/bodo-ramelow-thueringen-braucht-einen-masterplan-fuer-die-energiewende/