30. November 2016

Beteiligung von Gewerkschaften und Berufsverbänden bei Funktional- und Verwaltungsreformen

„Die bevorstehende Funktional- und Verwaltungsreform stellt einen umfassenden Veränderungsprozess dar, der nur erfolgreich sein kann, wenn er von engagierten, verantwortungsvollen und qualifizierten Bediensteten sowie von den Gewerkschaften und Interessenvertretungen der Beschäftigten aktiv und konstruktiv mitgetragen wird. Das haben die Spitzenorganisationen im Anhörungsverfahren und an anderen Stellen deutlich gemacht“, so Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Mit einem Änderungsantrag zum Thüringer Gesetz über die Grundsätze von Funktional- und Verwaltungsreformen (ThürGFVG), das nächste Woche im Landtag abschließend beraten werden soll, hat die Koalition diesen Hinweisen der Spitzenorganisationen und der Berufsverbände entsprochen. Deren Beteiligung soll in den Gesetzentwurf aufgenommen werden. Der Grundsatz der frühen und umfassenden Beteiligung sichert unter Beachtung der finanzpolitischen Rahmenbedingungen und der politischen Prioritätensetzungen die Einbeziehung der Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und Berufsverbände bei anstehenden Funktional- und Verwaltungsreformen.

„Die beantragte Aufnahme dieser Zusicherung in den Gesetzentwurf macht deutlich, welchen Stellenwert Koalition und Landesregierung den Gewerkschaften und Beschäftigtenvertretungen zumessen. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit auch die Akzeptanz der Beschäftigten für die notwendigen Reformen erhöhen“, so Kräuter abschließend.

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/beteiligung-von-gewerkschaften-und-berufsverbaenden-bei-funktional-und-verwaltungsreformen/