30. November 2016

Bei Aids-Aufklärung und -Prävention nicht nachlassen

Anlässlich des morgigen Welt-Aids-Tages fordert die sozial- und gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Karola Stange, einen respektvollen und antidiskriminierenden Umgang mit an Aids erkrankten Menschen. „Dank Medikamenten können Menschen heutzutage gut mit HIV leben, jedoch nicht mit Ausgrenzung und Diskriminierung.“

Aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing gelinge es vielen Betroffenen nicht, über ihre Erkrankung zu sprechen. Die Aufklärungs- und Präventionsarbeit dürfe auch bei offenbar rückläufigen Neuerkrankungen in Thüringen nicht nachlassen. „Es ist wichtig, den betroffenen Menschen Mut zu machen und Solidarität zu fördern“, sagt die Abgeordnete. In Thüringen haben sich in diesem Jahr (Stand 30. November 2016) 22 Personen mit HIV angesteckt, nachdem es im vergangenen Jahr 29 Neuinfektionen gab. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts leben in Thüringen 590 Menschen mit HIV und Aids.

Hintergrund:
2016 findet der Welt-Aids-Tag zum 29. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids. Sie rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Die Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2016 wendet sich in diesem Jahr gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank.
Weitere Informationen unter: https://www.welt-aids-tag.de/ oder http://www.rki.de/

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/nc/presse/news/detail/artikel/bei-aids-aufklaerung-und-praevention-nicht-nachlassen/