26. Oktober 2016

Tourismusentwicklung in Thüringen stabil – Reformationsjubiläum als Tourismusschub nutzen!

Zu den heute veröffentlichten Zahlen zur Tourismusentwicklung bis einschließlich August 2016 erklärt Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Nach dem eher schwachen Start ins Jahr 2016, insbesondere bedingt durch die zu milden Witterungsbedingungen zu Jahresbeginn, zeigen die Augustzahlen für den Thüringen-Tourismus klar nach oben. Nun gilt es, diesen Trend zu verstärken. Die Koalitionsfraktionen werden deshalb noch im November einen Antrag einbringen, der sich der gezielten und nachhaltigen touristischen Nutzung von Reformationsjubiläum und Deutschem Wandertag 2017 in Eisenach widmet.“
Im August 2016 sind im Vorjahresvergleich die Gästeankünfte in Thüringen um 3,7 Prozent und die Übernachtungszahlen um 0,7 Prozent gestiegen. „Insbesondere den guten Zahlen des Städtetourismus ist die positive Gesamtentwicklung zu verdanken, womit sich auch in Thüringen der bundesdeutsche Trend fortsetzt. Es bleibt aber unbestritten Aufgabe der Landespolitik, für eine gesamtheitliche Entwicklung des Tourismus in allen Landesteilen zu arbeiten. Hier stehen uns mit dem Reformationsjubiläum und dem Deutschen Wandertag zwei großartige Möglichkeiten zur Verfügung, um Thüringen als hervorragendes Reiseziel und Wanderland Nummer Eins in Deutschland zu präsentieren – unsere Städten, aber auch mit der Vielfältigkeit von Natur und Kultur in der Fläche“, betont der Tourismuspolitiker.
Korschewsky verweist in diesem Zusammenhang auch auf die begründeten Hoffnungen auf steigende Gästezahlen internationaler Besucherinnen und Besucher. „Ich möchte der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) herzlich für ihr Engagement danken. Seit dem German Travel Mart 2015 in Erfurt und mit einer gezielten Fokussierung des Tourismusmarketings auf potenzielle und lukrative Quellmärkte ist es nach ersten Einschätzungen gelungen, für das kommende Jahr neue Gästegruppen, insbesondere aus den Vereinigten Staaten, für Thüringen zu gewinnen. Die erwarteten zusätzlichen 100.000 Gäste allein aus den USA werden einen wesentlichen Beitrag zur touristischen Wertschöpfung in Thüringen leisten. Nun muss es im Zentrum der Bemühungen von Touristikerinnen und Touristikern, aber auch der Landespolitik stehen, ein Ambiente zu bieten, welches zum Wiederkommen einlädt, um nachhaltig unsere Tourismuswirtschaft zu stärken.“