31. August 2014

Linksfraktion unterstützt Spendenaktion: Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak

Bodo Ramelow, LINKE-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag,  und Susanne Hennig-Wellsow, Parteivorsitzende der LINKEN in Thüringer, begrüßen die Initiative der Weimarer Kulturdienst: GmbH (siehe Anhang).

Hunderttausende Jesiden sind auf der Flucht, leben in dramatischen Umständen und brauchen dringend Hilfe. Es sei "besonders empörend", dass das NATO-Land Türkei gegenwärtig 89 Hilfstransporte für Jesiden in Not an der Grenze festhält und offensichtlich in stiller Kumpanei mit den IS-Terroristen zulässt, dass die humanitäre Katastrophe immer größer wird.

"Es wäre ein gutes Signal aus Thüringen, wenn sich viele dem Spendenaufruf anschließen und damit notleidenden Menschen helfen", sagt Bodo Ramelow.
Bodo Ramelow und Susanne Hennig-Wellsow werden am morgigen Weltfriedenstag Sachspenden für einen Hilfstransport in die Region abgeben.

Zeit: Montag, 1. September, 19 Uhr
Ort: Weimar, EOW Gelände, Steinbrückenweg 5


Mit Verweis auf den Beschluss der Bundesregierung, Waffen in den Nordirak zu liefern, erklärt Bodo Ramelow: "Waffen- und Rüstungsexporte sind die Munition für Mordzüge und Terrorattacken. Wir dürfen nicht auch noch die Streichhölzer fürs Pulverfass liefern." Gerade die Verantwortung aus der Geschichte - am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall auf Polen - sollte uns zwingend veranlassen, Lösungen für Konflikte jenseits der Kriegslogik zu suchen.