20. November 2017 Redaktion Anstoß

Gesamtmitgliederversammlung - Nachlese: Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt

In seinem Bericht führte unser Schatzmeister aus: „Wir haben unsere verfügbaren finanziellen Mittel weiter aufstocken können und somit trotz Rückgangs der Mitgliederzahl eine gute Ausgangsposition für die vor uns stehenden Aufgaben.
[…]
Zum Stichtag 16.10.2017 hatten wir in unserem Kreisverband 212 Mitglieder. Das ist gegenüber dem 01.11.2015, dem Ausgangspunkt der zweijährigen Wahlperiode, ein Rückgang um 27 Mitglieder. 19 Verstorbene, 17 Austritte und 5 Verzogene ergeben bei 11 Neueintritten und 3 Zugezogenen per Saldo die genannte Zahl. Beim aktuellen Stand beträgt der Anteil der männlichen Mitglieder 54 % (114), der der Frauen demzufolge 46 % (98). 49 Genossinnen oder Genossen, also fast ein Viertel, haben bereits das achtzigste Lebensjahr überschritten, nur 18 dagegen sind jünger als 36 Jahre, also weniger als 10 %. Dies zeigt deutlich unser nach wie vor existierendes und auch weiter wachsendes Problem der Überalterung unserer Partei. Allerdings muss man feststellen, dass es in anderen Parteien nicht viel anders aussieht. Optimistisch stimmt mich jedoch, dass es in den letzten Monaten – und insbesondere im Umfeld der Bundestagswahlen – eine Reihe von Neueintritten in unsere Partei gab, auch in unserem Kreisverband.“

Im Verlaufe des Berichtes äußerte sich Manfred Pätzold zu Beitragsehrlichkeit, zu Rückständen bei Mitgliedsbeiträgen und Mandatsträgerbeiträgen. Zu den Mandatsträgerbeiträgen nahm der Schatzmeister wie folgt Stellung:„Bliebe auf der Einnahme-Seite meines Berichtes noch das Dauerthema Mandatsträgerbeitrag. Seit Beginn meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Schatzmeister appelliere ich immer wieder an die für unsere Partei in den kommunalen Parlamenten Sitzenden, sich an den seit etwa zehn Jahren bestehenden Beschluss unseres Landesverbandes zu halten, der besagt, dass 10 % der Einnahmen, die sie durch diese Tätigkeit erhalten, an den jeweiligen Kreisverband zur Organisation der politischen Arbeit abzuführen sind. Es sind die ganzen Jahre über nur wenige Genossinnen und Genossen, die sich daran halten; eine Reihe von Mandatsträgern weigert sich, diesem Beschluss nachzukommen. Bei Ausnutzung aller diesbezüglichen Möglichkeiten könnten wir sicher noch eine erhebliche Summe an Mitteln zusätzlich zur Verfügung haben.“

Manfred führte noch aus, dass die Mitgliedsbeiträge und Spenden für unsere Partei überlebenswichtig sind, damit wir unseren Aufgaben im demokratischen System unseres Landes nachkommen können. „Von den Mitgliedsbeiträgen führen wir – im Gegensatz zu Spenden und Mandatsträgerbeiträgen – 80 % an den Landesverband ab zur Sicherung der Arbeit dieser Ebene. Die restlichen Beträge haben wir selbst für unsere Arbeit zur Verfügung. Dazu gehören für uns beispielsweise die Aufklärung der Bevölkerung über das politische System und das Aufzeigen von Wegen zur Erhöhung der sozialen Gerechtigkeit.“

Manfred stellte auch dar, dass es besser gelingen muss, mit unseren politischen Inhalten die Bevölkerung zu erreichen. Manfred abschließend: „Ich möchte meinen Rückblick auf die letzten zwei Jahre so zusammenfassen, dass wir dank Eurer Mitarbeit und Hilfe wieder eine Menge geschafft haben, wenn auch einige Schwachstellen existieren, bei denen noch Arbeit vor uns liegt. Vielleicht kann ja doch der eine oder andere dabei über seinen Schatten springen. Ich für meinen Teil möchte auch weiterhin dazu beitragen, dass unser Kreisverband (solange er in dieser Form noch existiert) in der Lage ist, auf solider finanzieller Grundlage politisch zu agieren und stelle mich deshalb der Wiederwahl als Schatzmeister des Kreisverbandes.“