11. November 2015 GfV

Pressemitteilung

In der 10. Sitzung des Kreistages Saalfeld-Rudolstadt waren aus formal-juristischen Gründen Nachwahlen der ehrenamtlichen Beigeordneten des Landrates Marko Wolfram (SPD) erforderlich. Zwischen einigen demokratischen Parteien war abgesprochen, dass Maik Kowalleck (CDU) für die Stelle des 1. ehrenamtlichen Beigeordneten antritt. Er erhielt 37 von 41 Stimmen.

Andreas Grünschneder (DIE LINKE) wurde absprachegemäß von seiner Fraktion für die Stelle des 2. Ehrenamtlichen Beigeordneten vorgeschlagen. Er erhielt erst im zweiten Wahlgang 21 der abgegebenen gültigen Stimmen und war somit auch gewählt.

Oliver Weder (SPD) und Andreas Gloth-Pfaff (Bürger für den Landkreis) wurden von ihren Fraktionen für die Funktion des 3. ehrenamtlichen Beigeordneten aufgestellt. Andreas Gloth-Pfaff wurde durch den Kreistag gewählt.

Dazu der Kreisvorsitzende der LINKEN Rainer Kräuter:

„Der Kreisverband der LINKEN gratuliert den Gewählten und wünscht ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises. Ein zweiter Wahlgang bei der Wahl des zweiten Beigeordneten wäre aus meiner Sicht entbehrlich gewesen, wenn sich die Mitglieder des Kreistages ihrer Verantwortung für den Landkreis bewusst gewesen wären. Einigen Kreistagsmitgliedern ging es offensichtlich darum, unseren Kandidaten durch Stimmentscheid persönlich abzustrafen. Diese Kreistagsmitglieder sollten ihr demokratisches Selbstverständnis schnellstmöglich hinterfragen.“

Quelle: http://www.die-linke-saalfeld-rudolstadt.de/aktuell/aktuell/detail_nachrichten/browse/3/artikel/pressemitteilung-11/